Aktuelles

Siebte Verhandlungsrunde des Steuerungsgremiums

Das Steuerungsgremium hat am 27.04. in einer Gesamtlesung das Organisationsreglement OgR (als Entwurf zur Vernehmlassung) verabschiedet und das weitere Vorgehen beschlossen. Die aufgrund der „Leitentscheide“ aus der letzten Sitzung formulierten Normtexte zur Exekutive wurden bestätigt (aus der kurzen Vernehmlassung lagen keine Änderungsanträge zur Entwurfsvorlage vor).
Ausführlich diskutiert wurde die Frage, ob die Führung der Verwaltung einer Einzelperson (Geschäftsführerin) oder einem Kollektiv der Abteilungsleitungen (Geschäftsleitung) übertragen werden soll. Man beschloss schliesslich, dies nicht im OgR (aufwändiges Verfahren, falls Anpassungen nötig werden), sondern in einer Verordnung zu regeln.
Intensiv diskutiert wurde die Kompetenz zur Anstellung von Mitarbeitenden, die in den Kreisen tätig sind. Nachdem bisher von einem doppelten Ja (Kirchenkreisrat und Kirchgemeinderat) ausgegangen wurde, beantragte die KG Petrus, die Kompetenz sei dem Kirchenkreis zu übertragen (ohne Vetorecht des KGR). Die sehr knappen Entscheide dazu werden noch zu diskutieren sein.

Für die vollständige Vorlage „Kirchgemeinde Bern“ zuhanden der Vernehmlassung in den Kirchgemeinden sind folgende Papiere noch zu erarbeiten:
a) Fusionsvertrag
b) Fusionsreglement (insbesondere Übergangsrecht)
c) Wahl- und Abstimmungsreglement
d) Botschaft
Der juristische Experte Ueli Friederich ist bereit, Grundlagen zu erarbeiten und wurde entsprechend mandatiert.
Zeitplan:
a) Versand der Entwürfe a-c an die Kirchgemeinden vor den Sommerferien
b) vier Sitzungen des Steuerungsgremiums: August bis November 2019
c) Vernehmlassung zur vollständigen Vorlage: Januar bis März 2020

                                                                                                                                                                                                                                              10.05.2019

Sechste Verhandlungsrunde des Steuerungsgremiums

Die sechste Verhandlungsrunde vom 30. März 2019 war ganz dem Themenschwerpunkt der Kirchgemeindeleitung gewidmet. Zunächst brachten zwei Experten ihre Sicht auf die Frage der Ausgestaltung der Exekutive ein.
Ausgehend von den Herausforderungen, die sich die künftige Kirchgemeinde stellen muss, und unter Beurteilung der Risiken und Chancen erläuterte der Organisationsberater Bruno Christen das Zusammenspiel der Akteure, die in die Entscheidungsprozesse einbezogen sein müssen. Wichtig sei das gemeinsame Handeln. Es müsse sichergestellt sein, dass ein Ausgleich zwischen hierarchischer, wirtschaftlicher Macht, Macht der Experten und Mobilisierungsmacht anzustreben sei. Insbesondere strich er hervor, dass dem Zugang der Kreisräte zum Kirchgemeinderat und zur Verwaltung ausreichend Beachtung zu schenken sei.
Prof. Matthias Zeindler erinnerte an die reformatorischen Ursprünge der Kirche als ein Körper und das Prinzip der Geistlichen Leitung, das nicht alleine dem Pfarramt zugewiesen sei, sondern unter dem reformatorischen Leitbild des „Priestertums aller Glaubenden“ in partizipativer Weise von allen Gemeindemitgliedern wahrgenommen wird. Die presbyterial-synodale Leitung der Kirche ist immer eine kollegiale Leitung im Zusammenwirken von theologischen Experten und Laien. Es kann keine einseitige Befehlsgewalt geben.
Im Anschluss an eine vertiefende Diskussion konnte das Steuerungsgremium eine Reihe von Leitentscheiden treffen:


1. Dem Kirchgemeinderat sollen 7 Mitglieder (und nicht 5) angehören.
2. Dem Kirchgemeinderat soll ein Vertreter auf Vorschlag des französischsprachigen Kreisrates angehören.
3. Der Kirchgemeinde soll auf der Grundlage einer Ressortorganisation mit Fachbereichszuständigkeiten arbeiten.
4. Die Mitglieder des Kirchgemeinderates sollen in angemessener Berücksichtigung der Budgetrahmens in nebenamtlicher (statt ehrenamtlicher) Stellung arbeiten.
5. Der Kirchgemeinderat soll als tendenziell egalitäres Kollegium arbeiten und nicht mit einem stark hervorgehobenen Präsidialamt.
6. Die Verwaltung soll von einer Geschäftsführerin oder Geschäftsführer alleine oder von einer mehrköpfigen Geschäftsführung geführt werden: der Entscheid zu dieser Frage fiel praktisch unentschieden aus, so dass sie vorläufig offen bleibt; sie muss allerdings auch nicht zwingend auf Stufe Organisationsreglement geregelt werden.


Bis zur nächsten Sitzung am 27. April sollen nun diese Leitentscheide in juristisch ausformulierte Artikelvorschläge übersetzt werden, so dass in dieser voraussichtlich letzten Verhandlungsrunde zum Organisationsreglement die Beratungen zum Abschluss gebracht werden können.

                                                                                                                                                                                                                                              10.04.2019

Fünfte Verhandlungsrunde des Steuerungsgremiums

Das Steuerungsgremium hat sich am 26. Januar 2019 zur fünften Verhandlungsrunde über den Entwurf eines Organisationsreglements für die fusionierte Kirchgemeinde Bern getroffen. Zunächst sind zwei zurückgestellte Themenbereiche beraten worden. Dabei hat es die Aussprache über die Ausgestaltung des Kirchgemeinderates als Exekutive und sein Verhältnis zur Verwaltung, dem heutigen Kirchmeieramt, zum Parlament und zu den Kreisen weitergeführt. Nach wie vor stehen drei Modelle (siehe Bericht zur vierten Runde) im Vordergrund. Unter anderem geht es um die Frage, wie ein ausgewogenes Verhältnis zwischen dem Aufwand der Exekutivmitglieder als ehrenamtliche oder nebenamtliche Räte in ihrer operativen Tätigkeit einerseits und dem Freiraum für die strategische Führung anderseits gefunden werden kann.
Die Aussprache ist noch nicht abgeschlossen, sondern es sollen auf die sechste Verhandlungsrunde (30. März) ein mit Veränderungsprozessen in kirchlichen Institutionen erfahrener Organisationsberater und ein theologischer Berater für die Frage der theologischen Leitung in der KG beigezogen werden.
Diskutiert und Beschlussfassung ist zur Präambel erfolgt; sie bettet die kirchliche Organisation im reformierten Verständnis über die Kirche ein und schreibt mit der Bezeichnung „Reformierte Kirchgemeinde Bern“/“Paroisse réformée de Berne“ die Namen der neuen Kirchgemeinde fest. Sodann ist das Quorum von mindestens neun zustimmenden Kirchgemeinden für das Zustandekommen der Fusion festgelegt worden.

Der Versammlung lag ausserdem ein Antrag der KG Paulus vor, wonach die Arbeiten am Fusionsprojekt zu unterbrechen seien. Es bestehe eine gewisse Unruhe, da die Fusionsverhandlungen parallel zur Liegenschaftsstrategie verlaufen. Zuerst solle die Liegenschaftsfragen geklärt werden, bevor über die Fusion entschieden werde. In der Diskussion bestand Einigkeit, dass zunächst die Beratung des Organisationsreglements rasch abzuschliessen sei und der Fusionsvertrag erarbeitet werden soll. Dass jedoch in den Kirchgemeinden ein grosses Bedürfnis nach Erklärung und Diskussion über die ausgearbeiteten Entwürfe besteht, war im Steuerungsgremium unbestritten. Es seien deshalb nach Ostern solche Gespräche aufzunehmen. 
                                                                                                                                                                                                                                              24.03.2019

Vierte Verhandlungsrunde des Steuerungsgremiums

Das Steuerungsgremium hat sich am 1. Dezember 2018 zur vierten Verhandlungsrunde über den Entwurf eines Organisationsreglementes für die fusionierte Kirchgemeinde Bern getroffen. Zunächst sind zwei zurückgestellte Themenbereiche beraten worden.
Weil sich die neue Kirchgemeinde als zweisprachig konstituiert, waren Bestimmungen zu suchen, die der besonderen Situation gerecht werden. Einerseits hat die Kirche zwei territorial ungleiche Perimeter: sie umfasst einerseits das Gebiet der elf heutigen Quartierkirchgemeinden, territorial deckungsgleich mit dem Gemeindegebiet der Einwohnergemeinden Bern und Bremgarten, anderseits können sich Reformierte aus einem viel weiter gefassten Perimeter des bernischen Mittellandes heute der Paroisse française zugehörig erklären, künftig sollen sie sich als Mitglieder des französischsprachigen Kreises registrieren lassen. Damit konstituieren sich mehrere (fünf) Kreise als deutschsprachige Kreise und einer als französischsprachiger Kreis. Als Ganzes wird die Kirchgemeinde dadurch zur zweisprachigen Gemeinde.
 
Sodann sind im Anschluss an den Beschluss des Grossen Kirchenrates vom 19. September Bestimmungen gutgeheissen worden, wonach das Münster nicht als Quartierkirche einem Kreis zugeordnet sein soll, sondern die neue Kirchgemeinde das Münster verantwortlich trägt. Näheres zur Leitung und zum Betrieb wird durch ein Reglement des Parlaments zu regeln sein.
Schliesslich hat das Steuergremium die Fragen zur Exekutive aufgegriffen und erste Richtlinienentscheide gefällt. Von den möglichen Modellen zur Ausgestaltung der Führungsebene werden drei Modelle weiterverfolgt:
 
1) ein strategisch und operativ tätiger Kirchgemeinderat, der sich in Ressorts organisiert;
2a) ein Kirchgemeinderat als strategisch tätiger Verwaltungsrat und einem Geschäftsleiter für den operativen Bereich;
2b) ein Kirchgemeinderat als Verwaltungsrat mit einer mehrköpfigen Geschäftsleitung.
 
Zu den Modellen 1, 2a und 2b werden nun Varianten mit ausformulierten Artikeln zuhanden der fünften Verhandlungsrunde ausgearbeitet. Ein weiteres  Modell eines Kirchgemeinderates in der Form einer Geschäftsleitung (Departementsmodell) ist als Option verworfen worden.
 
Zuletzt ist die weitere Ausarbeitung einer Präambel zum Organisationsreglement einem kleinen Ausschuss übertragen worden, der seinen Vorschlag in die Januarsitzung einbringen wird.

12.03.2019

Dritte Verhandlungsrunde des Steuerungsgremiums

In der dritten Runde vom 10. November 2018 hat das Steuerungsgremium den Entwurf des Organisationsreglements beraten und ist dabei bis ans Ende (Art. 58 bis Art. 93) gelangt. Jedoch bleiben einige Themen, die wegen ihrer Komplexität einer vertiefteren Bearbeitung bedürfen, vorläufig zurückgestellt; es sind dies die Bestimmungen zum Gebiet, zum Kreis und zur Mitgliedschaft in der zweisprachigen Körperschaft, sodann der Artikel zum Status des Münsters, die Ausgestaltung der Exekutive, die Bestimmungen zum Finanzhaushalt und schliesslich die Grundlegung der Kirchgemeinde in der Präambel.

 

Verschiedentlich hat es das Steuerungsgremium mit seinen Beschlüssen vorgezogen, nicht allzu detailliert zu legiferieren, um den künftigen Behörden, Exekutive, Parlament und Kreisen, Handlungsspielraum offen zu halten. Gerade die organisatorische Ausgestaltung der neuen Kirchgemeinde soll nicht in ein zu enges rechtliches Korsett eingebettet werden, sondern die Möglichkeit zur Weiterentwicklung eingeräumt erhalten. Das zeigt sich unter anderem bei der Frage der Zuweisung von Dienstwohnungen an Pfarrpersonen, bei den Organisationsformen der Mitarbeitenden (Stichwort Pfarrkonvent/Mitarbeitendenkonvent) und bei der Mitwirkung der Mitarbeitenden in den Kreisen. Bezüglich der Anstellung - und gegebenenfalls Entlassung - der Pfarrpersonen und anderen Mitarbeitenden ist die Kompetenzaufteilung zwischen Kirchgemeinderat und Kreisrat präzisiert worden. Der Kirchgemeinderat soll nicht ohne Berücksichtigung der Mitwirkunsgrechte der Kreise Personalentscheide treffen können.

 

Nach einer ersten Aussprache über die Präambel ist ein Auftrag an einen Ausschuss ergangen, eine prägnante und kohärente Formulierung vorzulegen.

23.11.2018

 

Zweite Verhandlungsrunde des Steuerungsgremiums

Nachdem Anfang September die ersten 31 Artikel des Entwurfs des Organisationsreglements (OgR = Verfassung) einer künftigen Kirchgemeinde Bern (KG Bern) diskutiert worden waren, sind die Verhandlungen in der zweiten Runde am 20. Oktober 2018 fortgesetzt worden. Am zweiten Verhandlungstag wurde die Detailberatung der nächsten rund 30 Artikel geführt, zu denen insgesamt fast 40 Änderungsanträge gestellt worden waren. Dabei ging es um die Volksrechte (Initiative, Referendum, Konsultativabstimmungen), die Rechte und Zuständigkeiten der Stimmberechtigten, die Wahl des künftigen Parlaments und dessen Aufgaben und Kompetenzen. Zurückgestellt wurde die Diskussion über die Ausgestaltung des Kirchgemeinderates (Exekutive). Bereits diskutiert wurde die Ausgestaltung der geistlichen Leistung durch das Pfarramt, welche nicht durch zwei, sondern durch eine Pfarrperson wahrgenommen werden soll. Zahlreiche Änderungen sind in die neuste Entwurfsversion des Organisationsreglements eingeflossen, die Sie hier finden.

Der nächste Verhandlungstermin ist der 10. November 2018. Die zurückgestellten Artikel bzw. Themen werden im Anschluss an die erste Lesung des OgR-Entwurfs behandelt. Das Steuerungsgremium wurde weiter über die neue Situation in der Projektleitung informiert. Diese hat nach dem Rücktritt von Johannes Gieschen (er vertritt neu die KG Matthäus im Steuerungsgremium) bis zum Ende der Verhandlungen über den OgR-Entwurf noch drei Mitglieder und wird künftig von Gérard Caussignac geführt.

03.11.2018

Erste Verhandlungsrunde des Steuerungsgremiums

Die 4. Sitzung des Steuerungsgremium vom 8. September 2018 war der Auftakt zu den Fusionsverhandlungen. Erster Verhandlungsgegenstand ist der Entwurf des Organisationsreglements einer künftigen Kirchgemeinde Bern (KG Bern), bevor der Fusionsvertrag sowie die Botschaft ebenfalls verhandelt werden. Am ersten Verhandlungstag diskutierten die Vertreterinnen und Vertreter der Kirchgemeinden über die ersten 31 Artikel der Verfassung, zu denen insgesamt mehr als 50 Änderungsanträge gestellt worden waren. Hierbei ging es insbesondere um die Gliederung der KG Bern in Kirchenkreise, die Aufgaben und die Zusammenarbeit zwischen der KG Bern und ihren Kirchenkreisen, die Organisation der Kirchgemeinde und die Zuständigkeiten der Stimmberechtigten. Zurückgestellt wurde die Diskussion über die Präambel, die Definition des Gemeindegebietes der KG Bern und die Frage der Positionierung des Münsters als Zentrumskirche. Zahlreiche Änderungen sind in die neuste Entwurfsversion eingeflossen, die Sie hier finden. Der nächste Verhandlungstermin ist der 20. Oktober 2018.

22.09.2018

Resultate aus der Vernehmlassung II und Verhandlungsunterlagen

Das Steuerungsgremium hat an seiner Sitzung vom 04. Juli 2018 die Auswertung der zweiten Vernehmlassungrunde zur Kenntnis genommen. Es gingen wiederum 21 Stellungnahmen ein und die Projektleitung und das Steuerungsgremium bedanken sich für die aktive Mitarbeit! Alle Unterlagen inkl. die einzelnen Stellungnahmen können hier eingesehen werden. Viele der angesprochenen Themen werden in die Verhandlungen um das neue Organisationsreglement der Kirchgemeinde Bern einfliessen.

 

Weiter hat das Steuerungsgremium die Konzeption für die kommenden Verhandlungen beschlossen und fünf Verhandlungstermine und die jeweils zu diskutierenden Themen festgelegt. Es hat zudem den von der Projektleitung erarbeiteten ersten Entwurf für ein neues Organisationsreglement vom 25. Juni 2018 zuhanden der Verhandlungen genehmigt. Dieses bildet somit Diskussionsgrundlage für den ersten Verhandlungstermin am 8. September 2018. Sämtliche Verhandlungsunterlagen können hier eingesehen werden.

05.07.2018

Vernehmlassung II der Eckwerte (bis 17. Juni 2018)

Zwei Informationsveranstaltungen (je eine für die Mitarbeitenden und die Behördenmitglieder der Kirchgemeinden und der Gesamtkirchgemeinde) am 30. April 2018 bildeten den Startschuss für die zweite Vernehmlassung der Eckwerte, welche bis am 17. Juni 2018 läuft. An den Veranstaltungen informierten die Projektleitung und der Präsident des Steuerungsgremiums über die nun in die Vernehmlassung gegebenen Eckwerte; im Anschluss konnten Fragen gestellt und Diskussionen geführt werden. Die zweite Vernehmlassung enthält Eckwerte, welche aufgrund der Resultate aus der ersten Vernehmlassung in geänderter Form vorliegen oder gänzlich neu geschaffen wurden. Sie betreffen die Themenfelder des Zusammenwirkens der Organe und Mitwirkung der Mitarbeitenden, die Ressourcen (Personal, Finanzen, Infrastrukturen) und die Unvereinbarkeiten (Einsitznahme in legislative und exekutive Organe). Dazu wurden, wie bisher, Grundlagenpapiere erarbeitet, in welchen die Eckwerte hergeleitet und begründet werden. Die Projektleitung und das Steuerungsgremium ermutigen die Kirchgemeinden, Mitarbeitenden und interessierte Dritte, sich mit der Materie auseinandezursetzen und sich in die Diskussion einzubringen, sodass im Sommer die eigentlichen Verhandlung auf der Grundlage von vielen bereits konsolidierten Punkten beginnen können.

01.05.2018

Resultate aus der Vernehmlassung

Im Rahmen der ersten Vernehmlassung der Eckwerte gingen 21 Stellungnahmen ein! Die Projektleitung und das Steuerungsgremium bedanken sich für das aktive und intensive Mitdenken! Die Projektleitung hat die Resultate in einer Datenbank erfasst, zu Handen des Steuerungsgremiums in Form eines Berichtes ausgewertet und aufgezeigt, wo zum heutigen Zeitpunkt Handlungsbedarf bestehe. Die Dokumente können hier eingesehen werden.

 

Das Steuerungsgremium hat an seiner zweiten Sitzung am 4. Dezember 2017 die Resultate zur Kenntnis genommen und der Projektleitung weitere Aufträge erteilt. Insbesondere geht es darum, gestützt auf die eingegangenen Stellungnahmen zu einigen Themen neue Grundlagen und Eckwerte zu erarbeiten sowie bestehende Eckwerte und Grundlagenpapiere zu präzisieren oder anzupassen. Anliegen aus der Vernehmlassung, die einen politischen Entscheid bedürfen, werden als Thema in die Verhandlungen, welche nach der Konsolidierung der Eckwerte stattfinden, aufgenommen. Für genauere Informationen kann das Protokoll der Sitzung des Steuerungsgremiums in Kürze hier eingesehen werden.

12.12.2017

Vernehmlassung der Eckwerte (bis 20. November 2017)

In seiner ersten Sitzung beriet das Steuerungsgremium insbesondere über die ersten Schritte in den Verhandlungen. Es kam dabei zum Schluss, vor Beginn der eigentlichen Verhandlungen noch einmal den Beteiligten das Fenster für einen Blick auf die Grundzüge der neuen Kirchgemeinde Bern zu öffnen und beschloss, Vertreter der Gesamtkirchgemeinde, der Kirchgemeinden und der Mitarbeitenden zu einer Vernehmlassung einzuladen und so entscheiden zu können welche Themen, wie sie der Fusion als Eckwerte zu Grunde gelegt werden sollen, in die Fusionsverhandlungen aufgenommen werden sollen.

18.09.2017


Erste Sitzung des Steuerungsgremiums

Der erste Schritt für die Aufnahme der Fusionsverhandlungen ist gemacht worden: Das Steuerungsgremium "Eine Kirchgemeinde Bern", bestehend aus je einer Vertretung jeder der 12 Kirchgemeinden und der Gesamtkirchgemeinde, hat sich konstituiert und das weitere Vorgehen festgelegt.

28.08.2017


Grundsatzabstimmungen in den Kirchgemeinden: Zwölfmal "JA" zur Aufnahme von Fusionsverhandlungen

Das Projekt «Kirchgemeinde Bern» hat an diesem Wochenende einen wichtigen Schritt hin zur Realisierung gemacht. Die Kirchgemeindeversammlungen der zwölf Kirchgemeinden in der Stadt Bern haben vom Projekt Kenntnis genommen. Alle zwölf Kirchgemeinden sagen grundsätzlich ja zu Verhandlungen für eine Fusion und wollen an der Erarbeitung eines Fusionsvertrags mitwirken. Die Abstimmung über den Fusionsvertrag wird voraussichtlich 2019 erfolgen.

21.08.2017